SEPA Zahlungsverkehr

Das deutsche DTA-(Datenträgeraustausch) Verfahren wurde durch das europäische SEPA-Verfahren (Single Euro Payments Area) ersetzt. Seit Februar 2014 gelten damit einheitliche Standards für alle Überweisungen und Lastschriften im europäischen Zahlungsraum.

Mit der 3S SEPA-Schnittstelle können

  • aus den debitorischen offenen Posten SEPA-Überweisungen
  • und aus den kreditorischen offenen Posten SEPA-Lastschriften im SEPA-Lastschriftverfahren generiert werden.

Über die gesamte Zahlungsprozesskette hinweg wird die Mandatsreferenznummer sowie die Gläubiger-Identifikationsnummer beim Zahlungsverkehr im SEPA-Datensatz verwendet und weitergeleitet. Jedes Lastschriftmandat wird durch eine Mandatsreferenznummer (max. 35 Stellen) gekennzeichnet, die der Lastschrifteinreicher eigenständig vergibt. Hier kann zum Beispiel die eigene 3S-Rechnungsnummer als Referenz für das Mandat verwendet werden.

SEPA-Überweisung

Bei der SEPA-Überweisung erstellen wir aus den kreditorischen offenen Posten unserer Buchhaltungsdaten eine Datei, welche die Zahlungen enthält. Diese Datei kann dann per Online-Banking an Ihre Bank übertragen werden. Natürlich generieren wir bei diesem SEPA-Zahlverfahren bereits das neue DTAUS.xml-Format, welches anstelle der veralteten Kontonummer und Bankleitzahl die neuen, europäischen IBAN und BIC für den Zahlungsverkehr enthält. Bei der Umstellung der nationalen Konten wurden zwischen 2012 und 2014 Bankleitzahlen und Kontonummern und dadurch das Format für den Datenträgeraustausch ersetzt.

SEPA-Lastschrift

Für die Lastschrift gibt es zwei verschiedene Zahlverfahren: eine B2C und eine B2B SEPA-Lastschrift. Erstere ist für die Lastschrift an einen Privatkunden gedacht. Hier gelten die in 2016 nochmal geänderten Gesetze, bei denen der Verbraucher geschützt wird, indem er diese Lastschrift trotz erteilter Einzugsermächtigung noch Wochen nach deren Einzug widerrufen kann. Für die B2B-Lastschriftvariante im Europäischen Zahlungsverkehrsraum muss die Bank des Geschäftspartners, von dessen Konto eingezogen wird, über das SEPA-Lastschriftmandat vorher schriftlich informiert werden. Anderenfalls wird die Lastschrift meist kostenpflichtig zurückgewiesen. Denken Sie also daran, bei einer B2B-Lastschrift die Einzugsermächtigungen mit dem Mandat an die Empfängerbanken zu senden. Natürlich verwenden wir auch bei den Lastschriften die neue IBAN und BIC.